Tourismus und Landwirtschaft

Gestern haben wir im Büro relativ ausführlich einen Artikel über die Batad Reisterrassen in den Philippinen diskutiert. Es geht um eine Terrassenlandschaft, die durch die UNESCO geschützt wurde. Nun kommen mehr und mehr TouristInnen, um eben die geschützte Landschaft zu sehen. Diesen Gästen Dienstleistungen anzubieten bringt den Ansässigen nun mehr Geld als die traditionelle Landwirtschaft. Aus diesem Grund hören Sie damit auf, was zu einem Verfall der Terassen führt, die aber die eigentliche Attraktion der Region darstellen. Ein Teil der Terassen ist mittlerweile verfallen. Es schaut nach einem Teufelskreis aus.

Die klassische Lösung an dieser Schnittstelle zwischen Tourismus und Landwirtschaft besteht darin, die landwirtschaftlichen Produkte (oder deren Weiterverarbeitung) an TouristInnen zu vermarkten. Damit bleibt einerseits die Landschaft erhalten und andererseits ist ein höheres Einkommen mittels der Landwirtschaft möglich – da in Direktvermarktung höhere Einkommen generiert werden können. Dies wurde offensichtlich verabsäumt und es zeigt sich wieder einmal, dass der Tourismus – ohne eine langfristige Planung – seine eigenen Grundlagen frisst.

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