Archiv der Kategorie: Uncategorized

Das Ende – ein Neubeginn, have a look at my new site

Hier ist ja nicht mehr viel los, aber woanders geht es weiter – in Zukunft auch zweisprachig:

www. travel-slow.com

This blog is closed but have a look at my new project:

www.travel-slow.com/en

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Salzburg Views

Via couchsurfing I receive visitors in Salzburg on a quite regular base.  We often discuss the main attractions of Salzburg or the main reasons to come. Most guests are either searching Mozart’s footprints or the search traces of „Sound of Music“. But still, I wanted to know, the main impressions of Salzburg. And therefore I started a new project. All my couchsurfing guests are asked to send my a few photos of Salzburg, and describe them in a short paragraph.

We start with Jason from Australia, who has been living in London for the last year, and has now started a five month Europe trip, before returning to Australia.  Here are his photos and the descriptions:

There are some windows in one of the chambers of the palace in Salzburg which are glazed with a polarising, pinkish plastic. I do not know why this is, but the city has a strange, dusky glow when photographed through these windows. It is not real, but interesting none

Fuschlsee and the surrounding countryside were so beautiful, but I could not seem to capture this on camera. This photo is the closest I could come; the mountains, woods, countryside and lake come together here and make a very peaceful scene.

If you look in the middle of the photo, you can see the palace and stretching out below the city area south of this hill. It is a beautifully located city with many wooded hills in and around the city which help you forget the crowds.

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Nachdenkerein über Fotografie oder: Angkor Wat fotografieren

Monk at Angkor Wat

Mönch in Angkor Wat

Tourismus wird in der theoretischen Debatte gerne als Produktion und Konsum von Bildern bezeichnet. Touristische Werbefilme und -folder werden produziert, um Sehnsüchte zu erzeugen und die Reisenden selbst fotografieren, nicht nur um anderen zu zeigen, wo sie überall gewesen sind, sondern um sich selbst Sehnsuchtsorte zu bewahren. Sowohl das touristische Werbematerial als auch das eigene Fotografieren haben also den Zweck Gefühle zu erwecken – Sehnsüchte und Erinnerungen hervorzurufen.

Da gibt es aber auch noch einen anderen Aspekt des Fotografierens: die konzentrierte Aufmerksamkeit auf die Umgebung, ja das nahezu vollständige Eintauchen, welches aus einem einfachen Sightseeing ein nahezu meditatives Erlebnis macht. So jedenfalls ist es mir in Angkor Wat (der größten und dementsprechend massenhaft fotografiertesten Tempelanlage der Welt) ergangen. Tagelang sind wir herumgestiefelt, manchmal inmitten von Scharen anderer Touristen (und somit Fotografen), manchmal auch fast alleine. Am frühen Morgen, bei greller Mittagshitze und kurz vor Sommeruntergang – immer auf der Suche nach schönen Eindrücken und feinen Bildern. Die Besichtigung wird somit auch nach einer Suche von attraktiven Fotomotiven. Die Kritik daran, ist natürlich, dass man nicht richtig eintaucht, und sich eine Barriere aufbaut, die sich in der Kamera materialisiert. Andererseits gibt es immer eine Barriere und beim Reisen ist man immer nur Zaungast, wie meine Reisebegleiterin so trefflich anzumerken pflegte. Für mich jedenfalls waren die drei Tage in den Tempeln von Angkor Wat (wo ich übrigens so viel fotografiert habe, wie die restlichen 4,5 Urlaubswochen zusammen) ein bleibendes Erlebnis. Und hier gibt es das Ergebnis:

Vodpod videos no longer available.

In der sozialwissenschaftlichen Tourismusdiskussion wird dann gerne von der Aneignung der jeweiligen Attraktion gesprochen. Durch das Fotografieren, mache ich also die jeweilige Sehenswürdigkeit zu meiner eigenen. Hat auch was, wobei der Vorteil daran ist, dass sie weiter Gemeingut bleibt…..

Zum Weiterlesen und -schauen:

  • The tourist gaze, ein hübscher Essay von Paul Kubalek, der die wichtigsten Aspekte rund um das Thema Tourismus und Fotografie zusammenfasst.
  • John McDermott, der mit zwei schicken Galerien in Siem Rap und schönen SW Fotos sicher gute Geschäfte macht.
  • Doris Böttcher, über deren feine, versteckte Galerie wir zufällig in Phnom Penh gestoßen sind – auch wunderbare SW Fotos – in 6×6

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Zum Image Österreichs

The image of Austria - mountains or traditions and music?

Ich kenne es ja schon länger: All meine Gäste aus Übersee, egal ob sie aus Amerika, Asien oder Australien kommen (nur Afrika hatte ich übrigens noch keine Couchsurfinggäste) – ihr Bild von Österreich gleicht sich sehr. Sound of Music, Mozart und Musik im Allgemeinen. Die meisten ahnen, dass diese Klischees so nicht stimmen können.  Manchmal begegnen mir aber auch Gäste, die das alles ein bisschen ernster nehmen.

Vor zwei Wochen hatte ich einen chinesischen Gast, die nicht nur vollkommen überrascht war, dass es sich um ein gebirgiges Land handelt (das ist doch die Schweiz!), sondern es mir nahezu nicht glauben wollte, dass nicht jeder Einheimische ein Instrument spielt und musikalisch ist. Mozart andererseits war auch für sie ein wichtiges Reisemotiv. Allerdings nicht seine Musik, sondern vielmehr sein tragisches Schicksal, waren für sie relevant. Meinem Hinweis, dass Mozart so arm nicht war, wollte sie nicht wirklich glauben, und einige gemeinsame Internetrecherchen später war sie sichtlich erschüttert, dass ihr Held, gar kein armer Schlucker war.

Ich nahm dies zum Anlass, ein paar Recherchen zum Image Österreichs durchzuführen.  Es gibt offensichtlich ein lange Tradition von Imagestudien , indem den Befragten aus einem bestimmten Land Bilder und sogenannte Wortreize vorgelegt werden, und diese müssen entweder Österreich, Deutschland oder der Schweiz zugeordnet werden.  Ein Beispiel für eine solche Studie (in diesem Fall Indonesien) findet sich hier. Bei all diesen Studien kommt am Ende offensichtlich ein ähnliches Ergebnis raus: Österreich ist das Land der Kultur, der Musik und des Brauchtums – die Schweiz steht für Berge und Schifahren und Deutschland steht für Fortschritt und Intelligenz.

Eine Befragung der Österreich Werbung auf der ITB (Internationale Tourismusbörse Berlin) führt da schon zu anderen Ergebnissen. Für das offensichtlich mehrheitlich deutschsprachige Publikum stehen neben Ahnungslosigkeit, auch noch Berge, Schifahren, Wien und die österreichische Gemütlichkeit. Auch wenn dies nur eine völlig unrepräsentative Befragung war, denke ich doch, dass der Grundtenor sehr stimmig ist.

Während in Europa also eher die Natur und die Gemütlichkeit das Image Österreichs prägen, stehen in Übersee kulturelle Aspekte wie Musik und Brauchtum vielmehr im Vordergrund. Diese Imagemessungen sind für die Tourismuswerbung durchaus relevant, werden doch genau diese Begriffe auf Klischees zugespitzt dann gezielt vermarktet. Hier zum Beispiel ein Spot der Österreich Werbung mit dem Titel „Charming Austria“, der sehr gezielt damit spielt und Österreich als Ort der Musik, des Brauchtums und des Feste feiern darstellt.

Eine ausführliche und interessante Auseinandersetzung zum Image Österreichs gibt es hier auf Englisch.

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Aus dem Netz gefischt (2)

Heute – verborgene Schätze

1) Nichtstun in Thailand

Dieser Artikel aus der Zeit beschreibt ruhig und anschaulich die Freuden eines der vielen immer noch vorhandenen ganz ruhigen Plätzchen in Thailand.  Ein Ort für Menschen, die Ruhe wollen, auch wenn die berühmten Vollmondpartys nur wenige Kilometer entfernt sind.

2) Griechenland at his best

Auch in Griechenland gibt es nocht die kleinen, feinen Orte. Eine sehr schöne Bilderserie, die jedenfalls Lust auf mehr macht.

3) Damals in den Alpen

Eine wunderschöne Fotostrecke – wieder von der Zeit -mit alten Fotografien aus den Frühzeiten des alpinen Tourismus

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Barbarella in der Flachau

Irgendwann Ende Jänner habe ich einen kurzen Beitrag in den Salzburger Nachrichten gesehen, mit dem Hinweis, dass Schigebiete in ihrer Werbung in erster Linie Männer ansprechen, obwohl doch Frauen bei Urlausbentscheidungen eine wesentliche Rolle spielen.  Wie wenig diese Erkenntnis in der Praxis umgesetzt ist, durfte ich nur wenige Tage später erfahren, als ich einen Bus mit einer ziemlich unglaublichen Werbung sah.

flachau1 (Medium)

Vorige Woche habe ich diesen Bus nun endlich vor der Linse erwischt. Barbarella beim Schifahren kann ich da nur sagen. Welche Zielgruppe soll das wohl ansprechen? Und damit nicht genug. Auf der anderen Seite der Bustür sieht man dann die Schifahrer am Sessellift, die zwar durch eine Sonnebrille versteckt aber doch eindeutig interessiert auf dieses schifahrende Busenwunder starren. Auf der entsprechenden Homepage konnte ich die Bilder übrigens nicht finden. Ein Moment der Erkenntnis?

flachau2 (Medium)

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The sound of Music – Filmtourismus in Salzburg

Wenn ein Artikel  zwei Wochen vor Ostern mit dem Titel „In Salzburg spielt die Musik“ betitelt wird, vermutet man wohl eher eine Ankündigung der musikalischen Ereignisse der Salzburger Osterfestspiele, nachdem die finanziellen Unregelmäßigkeiten seit vielen Wochen in den Medien schon rauf und runter dekliniert wurden (eine kurze und bündige Zusammenfassung gibt es hier)

Aber nein die NZZ ist unbeeindruckt von österreichischer Sumpfigkeit und bringt unter oben genannten Titel einen Artikel über Salzburg und dessen Attraktivität für „Sound of Music“ Liebhaber. Über 300.000 Gäste im Jahr kommen jährlich nach Salzburg, nur um die Drehorte des Films zu sehen und die meisten buchen eine „Sound of Music“ Tour, für die sie über 40€ zahlen, um zu diversen Filmschauplätzen geführt werden.  Dies kann man hier nachlesen.

Über couchsurfing empfange ich ja auch regelmäßig Gäste aus den USA und aus Asien und fast alle buchen eine solche Tour und schwärmen, davon endlich die Orte zu sehen, die sie im Film schon x-mal gesehen haben. Und tatsächlich ist der Film eine unbezahlbare Werbung für Salzburg. Nahezu alle Sehenswürdigkeiten der Stadt sind zumindestens in kurzen Szenen eingefangen. Für uns deutschsprachige ist der Run zu dem Film oft nur schwer verständlich. Es ist eine richtige Schnulze, wobei mir aufgefallen ist, dass die Ohrwürmer erst beim zweiten Hinhören richtige Wirkung entfalten.

Es wird auch immer wieder diskutiert, warum dieser Film, der das Image von Salzburg außerhalb Europas maßgeblich prägt, im deutschsprachigen Raum selber so wenig erfolgreich und auch ziemlich unbekannt ist.  Neben der für die sechziger Jahre wohl allzu ausführliche Darstellung der Nazizeit vermute ich doch, die Hollywoodisierung als durchaus wichtigen Grund (der verballhornte Landler ist ja noch lustig, die Vorstellung von Schnitzeln mit Nudeln als Nationalgericht lässt mich jedoch schon etwas schaudern). Dazu aber ein anderes Mal mehr.

Fotonachweis:  Linkmanjd

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