Mozartkugel – the treat of Salzburg

It was a short moment of irritation, when a branch of the trade union announced a few days ago the famous „Mozartkugeln“ (the translation Mozartballs is quite capable of being misunderstood) would be packaged in Czech Republic in near future. The Mozartkugeln are Salzburg’s most famous souvenir – marvellous chocolate balls filled with pistachio marzipan and nougat.

I remember vividly a crowd of Japanese tourists in a local supermarket, with a shopping cart, filled up to the top with the Mozartkugel – fifteen minutes before closing time. The remaining customers waiting in the line, mainly locals buying just what they needed immediately for their dinner, were not really amused.

The original Mozartkugel (Photo by Clemens Pfeiffer)

Of course the idea of inventing this charming sweetie and associate it with the name of the city’s grandest son, was brilliant. Hence, it’s not surprising,  there were a lot of imitators and the right to market the „original“ Mozartkugel was fought out at court. Now – there is the „original“ Mozartkugel ( recognizable through its silver package paper) and all the rest – with the golden package paper.

But the thing is: You can buy the original Mozartkugel only in Salzburg in three centrally located shops. The one in the golden package is not only available all over Austria but also in duty free shops all over the world. So if you want the exclusive one, you know where to head. However -one day after the announcement of the outsourcing of the production to Czech Republic, the company announced, that the whole production process will remain in Salzburg. So – no matter which kind of Mozartkugel you buy it will be local produced and packaged.

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Bokor Hill – Von verwunschenen Ruinen und großen Ausbauplänen

Bokor Hill

Ein kambodschanisches Kleinod und gleichzeitig ein Stück Tourismusgeschichte. Auf 1000m Seehöhe nahe dem Golf von Thailand erhebt sich Bokor Mountain – eine eigenartige Sammlung von Freizeitruinen aus längst vergangener Zeit.  Zu Beginn des letzten Jahrhunderts begannen die französischen Kolonialherren ein Luxushotel mit anschließendem Kasino und weiterer Infrastruktur zu bauen. Abgeschaut haben sie sich das vor allem bei den Engländern die schon einige Jahre früher angefangen haben sogenannte Hill Resorts zu bauen um ihren Landsleuten klimatische Erleichterung in höheren Lagen zu ermöglichen.

Für Indien kann man sich die koloniale Nutzung der Hill Resorts wie die frühere Sommerfrische bei uns vorstellen. Frauen und Kinder sind über den Sommer mehrere Wochen dort gewesen, während die Männer für ihren kurzen Urlaub dazustießen. Ob dies in Bokor ähnlich war, kann ich nicht beurteilen, wobei es mich verwundern würde. Es war eine Anlage auf dem Berg, während die indischen Resorts eher dörfliche Anlagen am Berg waren, soweit ich das verstanden habe. Auch hatte das Hotel nur 38 Zimmer, war also wirklich eine Luxusangelegenheit.

Bokor Hill

Jetzt liegt es verwunschen und sehr ruhig da. Nach über zwei Stunden Anstieg durch den Dschungel, der holprigsten Pickup Fahrt die ich je hatte (es war ein Lastwagen für Baumaterial ohne jegliche Federung) tauchen bei frischem Höhenwind auf dem Plateau die rot gefärbten Ruinen auf. Das Hotel, das Kasino, ein paar Villen und sogar eine Kirche wurden hingestellt. Und gleichzeitig spürt man den Hauch der Geschichte – kann sich das (post)koloniale Luxusleben vorstellen, aber auch die roten Khmer, die das Plateau als strategisch wichtigen Punkt und für Schießübungen genutzt haben.

Bokor Hill - Development Plans

Doch die Änderungen bahnen sich schon eindeutig an. Das gesamte Gipfelmassiv wurde für 99 Jahre an eine Investitionsfirma verpachtet. Derzeit wird die Straße ausgebaut und neue Fundamente werden am Plateau verlegt. Eine riesige Luxusanlage soll entstehen – das alte Hotel und Kasino wieder aufgebaut werden. Rein sentimental würde ich mir wünschen, die Anlage bleibt in ihrer jetzigen Form als Gedenkstätte erhalten. Auch habe ich Sorge, ob sich die Investition in ein derartiges Luxushotel wirklich lohnt, und wenn dies der Fall ist, inwiefern die regionale Wirtschaft dann wirklich davon profitieren kann und auch Arbeitsplätze für Einheimische geschaffen werden. Luxustouristen stellen ja auch ganz andere Ansprüche als kleine Guesthouse Besucher, und dementsprechend müsste man hier wohl schnell eine vernünftige Ausbildungsinitiative errichten.

Kurzfristig gesehen ist der Tourismus in der Region jedoch durchaus bedroht. Derzeit ist nur die Straße auf den Hügel gesperrt und wer einen mehrstündigen Fussmarsch in Kauf nimmt, kann die Anlage noch besichtigen. Es ist allerdings auffallend, dass die Touranbieter von dem Trekking nichts sagen bei der Buchung. Bei unserer Gruppe waren einige Personen ohne Ausrüstung und Turnpatscherln dabei. Wenn die Bauarbeiten richtig losgehen, ist wohl auch damit Schluss. Die Tourenanbieter fangen auch an zu diversifizieren und bieten einige andere interessant klingende Touren in die Umgebung an. Ob die Rucksacktouristen in der Region weiter Station machen werden, wird sich zeigen.

Ein interessanter Artikel der auf die Entwicklung von Hill Resorts eingeht, die Entwicklung von Bokor Hill aufzeigt und einen Vergleich mit alpinen Resorts (am Fallbeispiel Obergurgl) aufzeigt, findet sich hier.

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Aus dem Netz gefischt (1)

1) Das unendliche Foto

Eine wunderschöne Spielerei, wo man sich stundenlang von einem Foto zum nächsten Hangeln kann – und dabei alle Farben des Universums durchgehen. Hat etwas meditatives kann aber gleichzeitig süchtig machen.

2) Zehn Ziele für zehn Jahre

Eine feine Liste an touristischen Geheimtips für das kommende  hat Martin Amanshauser hier zusammengestellt. Von alten Bekannten wie Neuseeland oder Usbekistan hin zu ganz spannend klingend Destinationen wie Timor Leste oder  die Quirimba Inseln – Viel Stoff zum Träumen

3) Costa Beton

Nichts für zartbesaitete Ökofreaks. Eine Bilderserie, die zeigt, wie spanische Küstenlandschaften verschandelt wurden.  Man muss ja fast davon ausgehen, dass diese Landschaften aus der Nähe besser ausschauen, sonst wüsste man ja gar nicht mehr, warum da noch jemand hinfährt.

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Über den Wolken -Nachdenkerei über Reisen

Niemals habe ich soviel gedacht, niemals so richtig gelebt, nie bin ich so ich selbst gewesen wie auf Reisen. Wenn ich am gleichen Fleck bleibe, kann ich nicht denken. Es ist notwendig, dass mein Körper sich bewegt, um meinen Geist zu bewegen. Der Blick auf die Landschaft, der Reigen lieblicher Aussichten, die freie Luft, die Abschüttelung all dessen, was mich in Abhängigkeit hält, weitet meine Seele und macht mich kühn im Denken.
(Jean Jacques Rousseau)

welt von oben

Ich sitze im Flugzeug,  schaue auf verschneite Hügel, erfreue mich des Anblicks und frage mich wieder mal, was diesen Reiz des unterwegs sein ausmacht.  Und noch während ich mein Notizbuch auspacke, wird mir klar, dass dieser Blick von oben aus dem Flugzeug für mich ein eine Metapher darstellt. Ich „erhebe“ mich über die Dinge und kann sie dadurch reflektieren, bin aber dadurch gleichzeitig nicht mehr Teil dessen. Oder wie meine Freundin D. so schön sagt, beim Reisen ist man Zaungast. Besonders stark ist dieses Gefühl bei langen Zugfahrten oder noch besser Busfahrten, wo lesen nur kurzfristig eine Option ist.

Frühstückstisch eines Guesthouse in Krabi (Thailand)

Werden die Fortbewegungsmittel langsamer, führt mich die Reflektion immer stärker auf mich selbst zurück, bewege ich alles was mich beschäftigt in meinen Kopf hin und her, analysiere mich und meine Umgebung von vorne und hinten, bis sich alles von selbst auflöst und ich nur mehr gehe oder radfahre – und sonst nichts – welch ein Genuss. Und das ist wohl auch der Grund, warum Pilgern in allen Weltreligionen so einen hohen Stellenwert hat.

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Stadtnatur – Unbekannte Parks in London

Ein Besuch in London ist meist gefüllt mit Besichtigungen und dazu noch viel Shopping. Wer ein bisschen Ruhe will, flüchtet in den Hyde Park oder vielleicht noch nach Hampstead Heath. Doch wer sich ein bisschen umschaut findet noch weitere Kleinode der Stadtnatur. Hier ein kleiner Auszug.

1) Camley Street Natural Park


Camley Street Natural Park

Neben dem vor kurzen wiedereröffneten St. Pancras Bahnhof, nur einen Steinwurf von Bloosmbury entfernt, liegt eine kleine verwunschene Oase – eine charmant verwilderte Anlage, die nur mit ehreneamtlicher Arbeit aufrecht erhalten wird.  Ein bisschen sumpfig, hübsch angelegte Wege und ein Besucherzentrum mit alternativem Flair.

In der Nähe: Bloomsbury, Kanalmuseum, Camden Market.

2) Mudchute Park

Mudchute Park

Auf der Isle of Dogs gelegen, gerade in der Mitte zwischen den Docklands und Greenwh. Einerseits gibt es hier eigenartige Kontraste zwischen dem netten Park und den umliegenden wie Schwammerln aus den Boden schießenden Hochhäusern. Andererseits gibt es auch eine ganz entzückende City Farm und all dies zusammen führt, dann dazu, dass man hier ganz eigenartige Ausblicke zwischen Schafen und Hochhäusern haben kann.

In der Nähe: Docklands, Greenwich(über den Tunnel unter der Themse)

3) Hackney Marshes

Hackney Marshes

Hackney, nördlich von Eastend gelegen, ist nicht unbedingt einer der Stadtteile, in die man bei einem Besuch in London kommt. Das könnte sich bald ändern, da quasi um die Ecke (bei Stratford) die großen Wettkampfstätten für Olympia 2012 entstehen. Das ist jedenfalls ein großes Erholungsgebiet, in dem man stundenlang herumwandern könnte. Ich hatte leider nur eine kurze Stunde, vor meinem Abflug und trotz trüben Wetters, entfaltet dieser Grünstreifen eine sehr schöne Atmosphäre. Hier gibt es übrigens auch die größte Anzahl an Fussballplätzen an einem Ort.  Ansonsten finden sich hier viele Wege, der nette Fluss Lea, alte Wasserreservoire und das alles gut markiert und dokumentiert.

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Relaunch!

Ja drei Jahre war es hier ruhig, ich habe mich beruflich umorientiert und versucht ein bisschen leiser zu treten. Das ist mir auch gelungen. Doch die Leidenschaft für das Tourismusthema lässt mich nicht los. Aber diesmal von der anderen Seite. Endlich komme ich dazu größere Reisen zu machen, das Thema also nicht mehr von der Seite des Tourismusanbieters zu sehen, sondern als Reisende – was natürlich noch viel besser ist.

Gleichzeitig bin ich vor fast drei Jahren nach Salzburg gezogen – noch dazu in die Altstadt und erlebe somit eine von Österreichs bedeutendsten Destinationen aus der Sicht der Bereisten.

Ich plane also in Zukunft über meine eigenen Reisen (d.h. derzeit Kurzreisen in Europa und längere vor allem in Südostasien) zu berichten und auch Salzburg (als Tourismusdestination, aber auch als Sehnsuchtsort für außereuropäische Gäste auf der Suche nach Mozart und Sound of Music) nicht zu vernachlässigen.

Auf ein Neues!

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Schule des Sanften Reisens – Tag 1 (18.11)

In Bad Walterdorf findet die von uns organisierte einwöchige Weiterbildung – Schule des Sanften Reisens statt. Fast wollten wir die Veranstaltung absagen, weil sich so wenig TeilnehmerInnen gemeldet haben. Andererseits haben wir so ein schönes Programm zusammengestellt – dass wir dieses nicht einfach verfallen lassen wollten. Wir haben nun mit dem Fördergeber eine Einigung erzielt, dass die Veranstaltung trotz der geringen TeilnehmerInnenzahl stattfindet.

Mit einer kleinen Runde fangen wir am Samstag Abend an, das Programm geht am Sonntag erst richtig los.

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